In dieser Rubrik halten wir Schicksale fest, mit denen wir selbst im Rahmen des Tierschutzes konfrontiert wurden. Sie sollen ein wenig zeigen, warum wir uns verantwortlich fühlen und zum Glück auch in vielen Fällen, wie alles zu einem guten Ende gekommen ist.
Leider halt nicht immer …
Aber auch hier gilt die Geschichte vom Jungen und dem Seestern:
… Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.
Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.
Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: “Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!”
Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer.
Zu dem Mann sagte er: “Für IHN wird es etwas ändern!”
Zum Mitfreuen und Mittrauern, unsere bewegensten Geschichten: